Der zerbrochne Krug

Das Stück „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist wurde von 2. bis 9. Juli 2026 am Färberplatz in Graz gezeigt. Es spielten Studierende der Kunstuniversität und Darsteller:innen der Theaterakademie von LebensGroß. Armin, Katja und Isa von der InTaKT Redaktion haben ihre Eindrücke beschrieben.

Mir hat gut gefallen, dass das Stück Bezug zur heutigen Zeit genommen hat. Es wurden Zahlen und Informationen von Angriffen und Übergriffen auf Frauen in Österreich eingebaut.
Den Spielort fand ich sehr schön. Unter Bäumen im Freien ein Stück zu sehen, ist eher ungewöhnlich. Dadurch blieben Spaziergänger:innen stehen, die das Stück ebenfalls angeschaut haben. Das Bühnenbild war einfach gehalten, bot aber viele Möglichkeiten.
Es spielten Studierende der Kunstuniversität und Darsteller:innen der Theaterakademie von LebensGroß. Das Zusammenspiel wirkte auf mich sehr harmonisch und gelungen.
Text: Isa

Die rhythmische Begleitung mit Schlag-Instrumenten hat mir gut gefallen. Es kam Akrobatik vor. Die fand ich teilweise etwas stürmisch. Die Schauspieler haben miteinander geredet, als plötzlich der Sessel von einer Dame umfiel und sie am Boden lag, es hatten sich einige Leute erschreckt. Das Bühnenbild war gut gewesen.
Die Schauspieler:innen Robert(a) Nemes und Agnes Zenz hatten im Lustspiel eine ruhige Stimme. Das fand ich gut.
Text: Katja

Ich fand das Stück gut gelungen. Das Bühnen-Bild war passend zu der Situation, die gezeigt wurde. Die Kleidung war eher etwas fraglich, ob sie dann auch wirklich zur Situation passt. Und es war etwas zu laut für meinen Geschmack, man könnte eventuell Wut und Aggression auch mit mehr Körpersprache, Gestikulieren und etwas weniger über die Stimme zeigen. Aber sonst ein ganz guter Auftritt von allen Beteiligten.
Text: Armin