„Lars ist LOL“ – Ein Film über Mut und Freundschaft

Lars hat das Down-Syndrom und die anderen Kinder in der Klasse machen sich über ihn lustig. Amanda, eine Klassen-Kollegin hat Angst, dass sie selbst nicht mehr „cool“ ist, wenn sie mit Lars befreundet ist. Doch bald merkt sie, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind. Eine Geschichte über Mut, Mobbing und was es heißt, für andere einzustehen.

von Melanie Schaller

Der Film „Lars ist LOL“ stammt aus Norwegen und spielt auch dort. Gezeigt wurde der Film beim InTaKT Festival im Rechbauerkino in Graz. Der Film „Lars ist LOL“ erzählt von einem Mädchen namens Amanda. Sie soll auf ihren neuen Klassen-Kollegen Lars aufpassen. Lars hat das Down-Syndrom und ist genau so alt wie Amanda. Menschen mit Down-Syndrom haben ein zusätzliches Chromosom. Chromosomen sind kleine „Bausteine“ in unserem Körper, die bestimmen, wie wir aussehen und wie wir uns entwickeln.

Am Anfang findet Amanda ihre neue Aufgabe doof, weil sie Angst hat, dass ihre Freunde sie auslachen. In der Schule wird Lars oft von anderen Kindern geärgert und ausgelacht. Amanda fühlt sich hin- und hergerissen, weil sie einerseits mit Lars befreundet ist, sich aber auch von ihrer eigenen Gruppe unter Druck gesetzt fühlt. Im Film geht es dann darum, wie die Kinder miteinander auskommen können. Es geht darum, dass Lars gemobbt wird. Das Mobbing passiert im Alltag mit den anderen Schülern, aber auch im Internet. Der Film zeigt gut, wie schlimm Mobbing ist und wie schwer es ist, sich richtig zu verhalten. Amanda erlebt, wie weh das Mobbing tut, nicht nur für Lars, sondern auch für sich selbst.

„Lars ist LOL“ ist ein wichtiger Film für Kinder und Jugendliche. Der Film ist spannend und zeigt, dass Menschen mit Behinderungen nicht ausgeschlossen werden sollen. Der Film hilft, besser zu verstehen, wie es Kindern mit Down-Syndrom in der Schule geht. Der Film hat einfache und klare Szenen. Er macht Mut, ehrlich zu sein und für seine Freunde einzustehen.